Liebe Gäste, liebe Natur-, Jagd- und Wildtierfreunde,
vielleicht fragen Sie sich, macht sich das Team von Forst Eibenstein Gedanken darüber, welches Wildtier es auf die Titelseite des Katalogs schafft? Die Antwort ist natürlich JA! Das jeweilige Wildtier deutet unseren Jahresfokus an.
Und JA! Die Zebras auf unserem neuen Katalog führen Sie in etwas Wunderbares ein, sie stehen für ein bezauberndes Land mit wunderbaren Menschen, unglaublichen Landschaften, unzähligen Sonnenauf- und untergängen mit einem gigantischen Wildlife.
Zebras sind die Wappentiere des Landes Botswana! Und Botswana ist unser Jagdland 2026!
Botswana wird 2026 touristisch super interessant. So ist es z.B. Gastgeber der World Athletics Relays in Gaborone (2.-3. Mai 2026) und wurde von Lonely Planet zur Trenddestination 2026 gekürt, ein Zeichen für seine Stabilität, seine beeindruckende Natur und seine Rolle als sicheres Reiseziel.
Botswana trat 2024 als neues Staatsmitglied dem CIC (International Council for Game and Wildlife Conservation) bei. Der aktuelle Präsident von Botswana ist Duma Boko. Er trat sein Amt am 1. November 2024 an und löste Mokgweetsi Masisi ab.
Botswana blickt auf eine bewegte Geschichte, auch jagdlich, zurück. Erst 2019 legte der Präsident Mokgweetsi Masisi den Grundstein um „die Entstehung einer Jagdindustrie zu ermöglichen, um den Elefantenbestand auf dem hergebrachten Niveau zu regulieren“. Präsident Mokgweetsi Masisi hatte das Komitee im Juni 2018 einberufen, um einen „sozialen Dialog“ mit allen interessierten Parteien anzustoßen. Unter Masisis Vorgänger Ian Kharma war 2014 die Jagd auf öffentlichem Land verboten worden.
Vielleicht haben Sie es mitbekommen, erst letztes Jahr war wieder der hohe Elefantenbestand in Botswana ein Medienthema. Es führt international immer wieder zu Spannungen. Weil es einer der Gründe ist, warum auf mehrere Arten die Jagd wieder legalisiert werden soll. Nun erwägt Botswana unter der Führung des neuen Präsidenten Boko für die Jagdsaison 2026 erhebliche Änderungen in seinem Wildtiermanagement. Das Land passt Quoten, Gebühren und Vorschriften an, die sich direkt auf einige seiner wichtigsten Arten auswirken – insbesondere auf diejenigen, die seit Jahren geschützt waren. Der Entwurf sieht z.B. eine Anhebung der Elefantenquote von 410 auf 430 und eine Erhöhung der Lizenzgebühr vor. Außerdem wird vorgeschlagen, von einem saisonalen Jagdmodell zu einem kontinuierlichen Modell überzugehen, wodurch sich die traditionelle Handhabung der Elefantenjagd ändern würde. Die größte Veränderung ist die Rückkehr der Löwen in die nationale Jagdquote nach einem langen Moratorium. Für 2026 werden 10 Löwen sowie 93 Leoparden vorgeschlagen, was eine bedeutende Änderung im Management von Raubtieren darstellt. Insgesamt würden mehr als 2.200 Tiere unter die regulierten Jagdquoten fallen.
Wir verstehen die Sorgen und Bedenken einiger Kollegen im Naturschutz, sind von Forst Eibenstein selbst auf der Seite des Wildtierschutzes, des Erhalts nachhaltiger Wildlebensräume und Wildtierbestände. Zusammen mit unserer Wildlife Conservation setzen wir uns explizit dafür ein. Wie immer im Leben kommt es darauf an wie und was man draus macht. Die Naturschutzbehörden Botswanas bewerten die Raubtierpopulationen als ausreichend erholt, um eine begrenzte Jagd zu rechtfertigen. Hinsichtlich der Elefanten sehen sie sogar einen enormen Handlungsdruck.
Ich selbst war 2025 in Botswana und habe mir an verschiedenen Orten ein Bild gemacht. Ich habe dort nachhaltige Wildlebensräume und große offene Jagdgebiete gefunden. Ich habe Menschen getroffen die absolut freundlich und sympathisch BOTSWANA – DAS LAND DES STEPPENZEBRAS
2www.forst-eibenstein.eu | E-Mail: urlaub@forst-eibenstein.eu
