Caroline Donhauser
Caroline Donhauser (Akad. Jagdwirtin) Geschäftsführerin FE-Deutschland Jürgen Donhauser Ph.D. (Akad. Jagdwirt) Internationale Direktion Ihnen als Unterstützer und Gäste dürfen wir für 2025 von ganzem Herzen danken. Es freut mich, dass es uns gemeinsam gelungen ist weidgerecht und fair zu Natur und Tier in ebenso tierschutzgerechter Weise in diesem Jahr gejagt zu haben. Jagd ist mehr – es ist in unseren Augen stets auch die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen. Der Akt des Entnehmens, also der Tötung muss dabei die Kriterien, schnell und möglichst schmerzfrei, gezielt (also unter Achtung von Kriterien wie z.B. den Muttertierschutz) und mit dem Ziel der möglichst hochwertigen und vollständigen Verwertung erfolgen. Das ist uns auch so gelungen.
Wir haben uns dabei nicht von Ideologen bestimmen lassen, die völlig den Bezug zum Wildtierwohl verloren haben.
Wir beharren deshalb mit Stolz auf die – mit Ausnahmen auf Schwarzwild und Raubwild – beschränkte Jagd zur Nachtzeit. Wenn möglich, verzichten wir auch bei diesen Wildarten darauf. Wir wollen nicht, dass sich das noch weiter ausdehnt. Alles Wild hat den nötigen Respekt und die Achtung verdient!
Wir machen auch nicht mit, wenn Menschen (teils auch Jäger) glauben, weil Arten von der Politik in unkluger Weise als invasiv eingestuft werden oder weil der angebliche Wilddruck behördlich angesagt reduziert werden muss, dass dann wahllos auf Altersklassen, Wildarten, Trophäenträger, etc. evtl. auch noch außerhalb der üblichen Schonzeiten, in Bewegungsjagden geschossen wird. Auch das machen wir nicht mit – wir sorgen dafür, dass wo es möglich ist die Freigaben entsprechend gehandhabt werden!
Mit Ihrer persönlichen Teilnahme an unseren Seminaren und mit Ihrem weidgerechtem Jagden tragen Sie im Rahmen unserer Mission und Philosophie dazu bei, dass wir die Jagd in die Zukunft tragen, Wildtieren ein gutes Leben bieten und deren Habitate erhalten.
Es freut uns ganz besonders, dass unser KÖNIG der europäischen Wälder, der Rothirsch zum Wildtier des Jahres 2026 gewählt wurde. Mit kaum einer anderen Wildart wird in Deutschland unschöner umgegangen, als mit diesen wundervollen Geschöpfen. Wir müssen das in den Vordergrund bringen und zurück zu Tierfairness und weidgerechter wildbiologisch anerkannter Bewirtschaftung kommen.
Als Land-/Forstwirte und Waldbesitzer wissen wir, dass es viele Sichtweisen und noch mehr Lösungsmöglichkeiten gibt. Die Schaffung von Ruhezonen und dort auch von Gebieten in denen das Wild auch einen entsprechenden Wildeinfluss auf die Vegetation haben darf, muss eine menschliche Selbstverständlichkeit sein.
Rotwild ist hier nur stellvertretend für Rehe, Dam- und Sikawild und auch die europäischen Muffel. Wenn wir unser Wild so ausdünnen, dass es kaum mehr vorkommt oder gar weg ist, dann wird es sicher keine Schäden oder keine Bedrohungen mehr geben, die von ihm ausgehen. Aber – egal ob Sie gläubig sind oder nicht – wir handeln völlig rücksichtslos als Mensch und gegen die Schöpfung, solange, bis wir erkennen müssen, dass Zoonosen, Genetikpools und Erkenntnisse, die wir von diesen Tieren haben könnten zu spät gesehen wurden. Natur ist ein Wechselspiel vieler Player und wir Menschen sollten uns nicht zu wichtig nehmen! Auch sollten wir von der Ferne nicht über andere – und mit meist auch noch fehlendem Wissen – bestimmen wollen. Wir haben uns im Tourism-Department unseres Hauses deshalb dazu entschlossen, Botswana (und damit stellvertretend für das gesamte südliche Afrika) als Forst Eibenstein Jagdland 2026 zu wählen. Lassen Sie sich gerne auf diesem faszinierenden Kontinent verzaubern – sehen Sie sich selbst die Unterschiede in der Wildbewirtschaftung und möglichst freien Wildbahn an. Bilden Sie sich selbst eine Meinung vor Ort.
Für 2026 ein großes Weidmannsheil, viel Glück und Gesundheit,
Ihre Familie Donhauser Liebe Weidkammeraden, liebe Freunde von Forst Eibenstein, Forst Eibenstein
Telefon +49 (0) 9402 7888-1310 223
